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20.04.2021 – Österr. Forensikerin fassungslos über Sexualpädagogik: “Das ist Missbrauch!”

Das Symposium zum Thema „Sexualpädagogik und Kindesmissbrauch“ hat wieder Erstaunliches zu Tage gebracht. Die herausragendsten Vorträge waren jene von Frau Prof. Etschenberg und Tabea Freitag, sowie das Interview mit der österr. Forensikerin Dr. Adelheid Kastner.

Eine erschütternd klare Erkenntnis konnte aus dem Vortrag von Tabea Freitag gewonnen werden: Die Täterargumente nach sexuellem Missbrauch ähneln sich fast aufs Wort  den Botschaften und Begründungen der Verfasser der „emanzipatorischen Sexualpädagogik“. Wen wundert’s fußen diese doch auf den Ideen des pädokriminellen Helmut Kentler.

Die Forensikerin Dr. Adelheid Kastner, sie war Gutachterin beim Fall „Fritzl“,  war nicht umsonst entsetzt über die Methoden der heutigen Sexualpädagogik.

Nähere Informationen über das Symposium, siehe Mail der DemoFürAlle. Dort finden Sie auch Links zu alternativem, kindgerechtem Aufklärungsmaterial „Wunderkunde“ der FamilienAllianz. Leni Kesselstatt, hatte die Gelegenheit, dieses wertvolle Material für Eltern und Lehrer vorzustellen.

Auch besteht natürlich die Möglichkeit die Vorträge nachträglich anzuhören.

Bleibt zu hoffen, dass sich doch seitens des einen oder anderen Politikers, der dieses Symposium besuchte, ein AHA-Erlebnis ergeben hat.

Forensische Psychiaterin auf DemoFürAlle-Symposium über gängige Methoden der Sexualpädagogik: 
Das ist Kindesmißbrauch!

fast 2000 Menschen haben am Samstag, den 17. April, unser inhaltlich schwergewichtiges Online-Symposium »Heikle Beziehungen: Sexualpädagogik und Kindesmissbrauch« im Livestream verfolgt. Wer Klärungen zur Mißbrauchsprävention in der Pädagogik erwartet hatte, kam voll auf seine Kosten. Die Fülle spannender und bedeutender Informationen ging allerdings weit darüber hinaus. 

Unabhängige Fachleute äußerten sich sachlich und in seltener Klarheit über die vorherrschende Sexualpädagogik in Schulen und Kindergärten. So wies die Sexualwissenschaftlerin Prof. Dr. Karla Etschenberg in ihrem Vortrag nach, wie die von den Vertretern der „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ propagierte „sexuelle Bildung“ den sexuellen Kindesmissbrauch nicht nur nicht verhindert, sondern vielmehr „normalisiert und erleichtert“.

Die forensische Psychiaterin Dr. Adelheid Kastner, die als Gerichtsgutachterin zahlreiche Mißbrauchstäter begutachtet hat und über Motive und Strategien von Tätern sprach, zeigte sich im Interview mit mir entsetzt über die beim Symposium zur Sprache gekommenen Methoden der heutigen Sexualpädagogik: Wenn Kinder in pädagogischen Kontexten dazu gezwungen würden, z.B. sexuelle Handlungen zu imitieren, sexuelle Begriffe zu besprechen oder sexuelle Gegenstände anzufassen, sei dies eindeutig sexueller Kindesmissbrauch.

Die Psychologin Tabea Freitag lenkte den Blick auf die durch digitale Medien zunehmende „Pornographisierung“ von Kindern und deren tiefgreifende negative Auswirkungen auf die Psyche und Prägung der Jugend. Auch nicht-sexuelle Bedürfnisse würden durch Pornokonsum sexualisiert, mit verheerenden Folgen für das eigene und das Lebensglück anderer. Ihrer tiefschürfenden Analyse stellte sie ihren positiven Ansatz und Auswege aus der Pornofalle entgegen.  

Der angekündigte Psychiater Dr. Christian Spaemann war leider kurzfristig erkrankt. Sein Vortrag wird in einem zweiten Teil des Symposiums in Kürze nachgeholt. Ersatzweise wurde ein Kurzvideo mit Spaemann zur Mißbrauchsprävention eingespielt. Darauf aufbauend schilderte Leni Kesselstatt von der Familienallianz Österreich die Erfahrungen von Eltern, deren Kinder in Grundschulen schamverletzenden Inhalten der „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ ausgesetzt sind und stellte als Alternative ihr kindgerechtes Aufklärungsmaterial „Wunderkunde“ vor.

Eingangs hatte der Publizist und Alt-68er Albert Christian Sellner in dichter Faktenfülle den Tsunami der Sexuellen Revolution beschrieben, der die ganze Gesellschaft überspült hatte und mit dessen katastrophalen Folgen wir uns bis heute herumschlagen. Den Abschluß des Symposiums gestalteten entsprechend mit Gilla Frank von Wertevollwachsen e.V. und Phil Poeschl von Safersurfing e.V. zwei Vertreter konstruktiver Präventions- und Aufklärungsarbeit mit eindrucksvollen Präsentationen. 

Das Online-Symposium kann hier in voller Länge angesehen werden. Bitte sehen Sie uns die kleinen technischen Unzulänglichkeiten des Livestreams nach. Die Vorträge werden in Kürze als einzelne Videos verfügbar sein.

19.11.2019 – Kinderrechte

in den Vorarlberger Nachrichten vom 19.11.2019 wurde Handlungsbedarf bei den Kinderrechten propagiert. „Es stünden nicht alle Kinderrechte im Verfassungsrang“, wurde bemängelt. Dabei besteht gar keine Notwendigkeit, zusätzliche “Kinderrechte” ins Grundgesetz zu schreiben. Kinder sind bereits Träger aller Grundrechte. Ein neues Sondergrundrecht für Kinder würde das Verhältnis von Eltern, Kindern und Staat zugunsten des Staates und zu Lasten der Eltern verschieben. Auch ohne Kinderrechte in der Verfassung hat bei klarem Missachten der elterlichen Pflichten der Staat das Recht einzugreifen.

Bitte schauen Sie sich diesen 3-Minuten-Film an:
“Gehören “Kinderrechte” ins Grundgesetz?”.
Er erklärt kurz und bündig um was es wirklich geht.

Birgit Kelle schrieb ein sehr aufschlussreicher Artikel: „Kinder sind auch Menschen“.

In Deutschland z. B. wird ein Gesetzesentwurf für die Aufnahme von “Kinderrechten” ins Grundgesetz diskutiert, der in Kürze beschlossen werden soll. Demnach soll Artikel 6 GG um einen neuen Absatz 1a erweitert werden mit folgendem Wortlaut:

„Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör.

Der erste Satz macht klar, dass Aufwachsen und Entwicklung des Kindes innerhalb seiner Familie kein Thema mehr sind, sondern dass die Erziehung des Kindes „in der sozialen Gemeinschaft“ zu erfolgen hat. Entsprechend sollen die „Kinderrechte“ in einem Absatz 1a noch vor das Elternrecht platziert werden. Damit würden „Kinderrechte“ eindeutig über das natürliche Recht der Eltern auf die Erziehung der eigenen Kinder gestellt. Auf diese Weise würden Politik und Justiz den neuen „Kinderrechten“ regelmäßig Vorrang vor dem Elternrecht gewähren und dabei nach Belieben interpretieren, was das angeblich Beste für das Kind sei. Nicht mehr die Eltern, sondern der Staat würde über die vermeintlichen Kindesinteressen entscheiden. Nicht mehr die Eltern würden das Recht des Kindes vertreten, sondern der Staat.

Unserer Meinung nach bringt die Aufnahme von “Kinderrechten” in die Verfassung die Freiheit der Familie und die Rechte der Eltern in Gefahr. Wir werden die Schritte der Österreichischen Regierung genau beobachten und Sie darüber informieren, denn wie gewohnt, dient Deutschland unseren Politikern als Vorbild.

10.12.2019 Birgit Kelle über depressionskranke Kinder, Kinderrechte, Leihmutterschaft…

Birgit Kelle ist uns gut bekannt, Sie hat für uns schon referiert und wir bewundern sie, wie mutig sie für ihre Überzeugungen, mit denen wir übereinstimmen, eintritt. Ihr Newsletter, siehe unten, behandelt das Thema „Depressionen bei Kindern“.
Sehr interessant ist auch ihr Interview vom 24.11.2019 bei „Tichys Einblick“ über „Kinder auf Bestellung“, aber auch über „Kinderrechte“, wir haben in unserem letzten Newsletter darüber berichtet. Am Ende des Newsletters von Birgit Kelle können Sie dieses höchst interessante Interview mit einem Klick öffnen.  
 
Worauf wir aber vor allem aufmerksam machen möchten, ist die Möglichkeit, eine Petition von CitizenGo gegen Kinderrechte im Grundgesetz zu unterzeichnen. 
https://www.citizengo.org/de/fm/174970-haende-weg-vom-grundgesetz-kinderrechte-sind-gefaehrlich

Newsletter vom 4. Dezember 2019

Meine Damen, meine Herren,

jedes vierte Schulkind zeigt inzwischen psychische Auffälligkeiten. Bei je 2% der Schulkinder wurden demnach sogar eine Depression oder eine Angststörung festgestellt. Insgesamt seien 238.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren davon betroffen, heisst es in einer Hochrechnung, die die Krankenkasse DAK anhand eigener Statistiken erstellt hat. Auch die „Welt“ berichtet darüber. Es sei alarmierend, so die DAK, es brauche dringend mehr Therapeuten, mehr ambulante Behandlungsmöglichkeiten, denn es gibt nicht genug davon. Wie auch, die Zahlen sind ja in den vergangenen Jahren explosionsartig angestiegen. Schon vor Jahren berichteten Krankenkassen in ihren Jahresberichten von den dramatischen Anstiegen von psychischen Störungen, Angstzuständen, Depressionen und auch von suizidgefährdeten Kindern. Manche Patienten sind erst 4 Jahre alt.
Was muss eigentlich passieren, dass schon Kindergartenkinder psychisch behandlungsbedürftig sind?
Interessant ist, dass bei der Ursachenforschung nirgendwo, wirklich nirgendwo, die Frage auftaucht, ob es vielleicht einen Zusammenhang gibt zwischen der massiven und immer früher einsetzenden und auch immer länger andauernden Fremdbetreuung von Kindern und ihrer psychischen Instabilität. Dabei wäre es naheliegend, genau dieser Frage nachzugehen. Denn wenn sich etwas jedenfalls dramatisch in den vergangenen 20 Jahren verändert hat, dann die Zeit, die Kinder noch in Familien verbringen dürfen, ohne ihre Tage in Ganztagsbetreuungen zu fristen. Wenn etwas sich dramatisch verändert hat, dann, dass zunehmend schon Babys ab sechs Monaten oder einem Jahr nicht selten für acht Stunden täglich in Fremdbetreuung kommen. Wenn man auch nur halbwegs ernst nimmt, was Erziehungsexperten und Hirnforscher schon lange anmahnen, dann verwundern einen die dramatischen Zahlen leider nicht.
Kinder wollen Mama und Papa, je kleiner sie sind, umso mehr. Sie wollen Sicherheit, Verlässlichkeit, Trost, Liebe, Zuneigung. Das bekommt man aber leider weder als Kassenleistung noch als Dienstleistung. Sondern in der Regel in der Familie. Schade, dass es keine Studien gibt, die den Zusammenhang zwischen Fremdbetreuung und den psychischen Langzeitschäden bei Kindern ergebnisoffen erforschen. Ich fürchte, dafür gäbe es ja auch nirgendwo Geld, denn die Ergebnisse will in der Politik niemand wissen.
 
Trotz all dieser traurigen Nachrichten wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine schöne Adventszeit. Bleiben Sie uns gewogen. Und wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen wollen, damit wir weiter auf solche und andere Missstände aufmerksam machen können, dann freuen wir uns ganz besonders.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende von Frau2000plus e.V.

Kinder auf Bestellung? 

Es ist leider nicht mehr weit weg als Thema: Die FDP hat längst gefordert, man möge Leihmutterschaft zumindest erst mal eingeschränkt und „nicht kommerziell“ erlauben. Das Kind aus dem Katalog, ausgetragen von einem weiblichen „Brutkasten“ als Dienstleistung ist weltweit bereits legal. Und ich finde nicht, das wir hier internationale Standards erreichen müssen. Ich habe mit dem Journalisten Roland Tichy ein längeres Gespräch geführt und auf Video gebannt. Über Leihmutterschaft, über Kinderrechte, über vieles mehr.  Schauen Sie gerne rein, zu finden hier unter dem Link.

Petition gegen “Kinderrechte ins Grundgesetz”

Das Thema Kinderrechte wird uns bis ins nächste Jahr weiter in Atem halten. Justizministerin Lambrecht hat vergangene Woche noch einmal ihren Willen bekräftigt, die Verfassungsänderung durchsetzen zu wollen und möchte kurzfristig dazu einen Gesetzesentwurf präsentieren. Bitte erheben Sie Ihre Stimme gegenüber Politikern gegen dieses Vorhaben. Gerne können Sie auch hier die Petition unterschreiben, damit Ihr NEIN zur Verfassungsänderung, die Elternrechte angreifen würde, dokumentiert wird. Die Petition und weitere Infos finden Sie hier.