Category: Allgemein

03.12.2019: Kinderrechte

in den Vorarlberger Nachrichten vom 19.11.2019 wurde Handlungsbedarf bei den Kinderrechten propagiert. „Es stünden nicht alle Kinderrechte im Verfassungsrang“, wurde bemängelt. Dabei besteht gar keine Notwendigkeit, zusätzliche “Kinderrechte” ins Grundgesetz zu schreiben. Kinder sind bereits Träger aller Grundrechte. Ein neues Sondergrundrecht für Kinder würde das Verhältnis von Eltern, Kindern und Staat zugunsten des Staates und zu Lasten der Eltern verschieben. Auch ohne Kinderrechte in der Verfassung hat bei klarem Missachten der elterlichen Pflichten der Staat das Recht einzugreifen.

Bitte schauen Sie sich diesen 3-Minuten-Film an: “Gehören “Kinderrechte” ins Grundgesetz?”. Er erklärt kurz und bündig um was es wirklich geht. Anbei auch ein sehr aufschlussreicher Artikel von Birgit Kelle: „Kinder sind auch Menschen“.

In Deutschland z. B. wird ein Gesetzesentwurf für die Aufnahme von “Kinderrechten” ins Grundgesetz diskutiert, der in Kürze beschlossen werden soll. Demnach soll Artikel 6 GG um einen neuen Absatz 1a erweitert werden mit folgendem Wortlaut:

„Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör.

Der erste Satz macht klar, dass Aufwachsen und Entwicklung des Kindes innerhalb seiner Familie kein Thema mehr sind, sondern dass die Erziehung des Kindes „in der sozialen Gemeinschaft“ zu erfolgen hat. Entsprechend sollen die „Kinderrechte“ in einem Absatz 1a noch vor das Elternrecht platziert werden. Damit würden „Kinderrechte“ eindeutig über das natürliche Recht der Eltern auf die Erziehung der eigenen Kinder gestellt. Auf diese Weise würden Politik und Justiz den neuen „Kinderrechten“ regelmäßig Vorrang vor dem Elternrecht gewähren und dabei nach Belieben interpretieren, was das angeblich Beste für das Kind sei. Nicht mehr die Eltern, sondern der Staat würde über die vermeintlichen Kindesinteressen entscheiden. Nicht mehr die Eltern würden das Recht des Kindes vertreten, sondern der Staat.

Unserer Meinung nach bringt die Aufnahme von “Kinderrechten” in die Verfassung die Freiheit der Familie und die Rechte der Eltern in Gefahr. Wir werden die Schritte der Österreichischen Regierung genau beobachten und Sie darüber informieren, denn wie gewohnt, dient Deutschland unseren Politikern als Vorbild

27.11.2019: Außerschulische Organisationen

Liebe Freunde und Interessierte!
Liebe Eltern!

Gerne leiten wir Ihnen untenstehend die Aussendung der „Plattform WIR – für Familien und Kinderschutz“ weiter, aus der Sie den momentan noch gültigen Stand der Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen seitens der Bildungsdirektion Vorarlberg entnehmen können.

Wenn Sie im Falle einer anderen Handhabung des Unterrichts, als in den Richtlinien angegeben, Unterstützung wünschen oder weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Die Richtlinien finden Sie hier: “Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen im Bereich
Sexualpädagogik”.

08.11.2019: Verein Go West und Original Play an Vbg. Kindergärten und Schulen

Liebe Freunde und Interessierte!

Grundsätzlich gehen wir und auch alle Eltern davon aus, dass wir unsere Kinder in den Kindergärten und Schulen in Vorarlberg gut aufgehoben wissen. Wir sind es gewohnt, Vertrauen in die genannten Einrichtungen zu haben. Wir gehen davon aus, dass mit Vernunft, Verstand und mit dem Ziel, das Gute zu fördern und zu bewahren, gearbeitet wird.
Wie wir aber leider wissen und wie es sich erneut bestätigt, sollten wir als Eltern und Großeltern zum Wohl unserer Kinder mehr Skepsis und Misstrauen an den Tag legen. Auch wenn es uns schwer fällt, sollten wir besser einmal mehr hinterfragen als zu wenig. Denn wie in den Medien berichtet, gibt es Vereine wie “Original Play“, die auch in Vorarlberg tätig sind, bei denen Eltern und Kindergartenbetreuerinnen geschult werden, mit den Kindern zu raufen und zu balgen. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass fremde Erwachsene, die von diesem Verein geschult wurden, mit unseren Kindern im Kindergarten raufen und balgen. Es wurde von Missbräuchen im Zuge dieses „Balgens“ in den Medien berichtet.

https://www.vol.at/vorwuerfe-gegen-verein-kindesmissbrauch-moeglich-zu-machen/6402026

https://orf.at/stories/3141766/

Scheinbar sind wir inzwischen dort angekommen, wo der gesunde Menschenverstand den wohlklingenden Worten weicht. Vermutlich mit „pädagogisch wertvoll“ betitelt, denn wie sonst kann man Eltern die Kompetenz absprechen. Anstatt man also Eltern motiviert, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, mit ihnen zu toben, raufen und was sonst dazugehört, braucht es jetzt Wildfremde. Man hinterfragt nicht, was diese Nähe von Fremden bei Kindern auslöst.

Des Weiteren sieht sich auch der Verein Go West als so wichtig, dass er an unseren Schulen den gesunden Menschenverstand aushebeln darf.

(Zeitungsartikel der VN vom 30.10.2019 „Einfach sein können“.)

Dieses Mal nicht mit der Formel “pädagogisch wertvoll“, sondern mit einem anderen Schlagwort unserer Zeit „Diskriminierung“, gleich Herabsetzung und Benachteiligung. Googelt man das Wort, so wird einem schnell klar, dass diese modernistische Wortverdrehung  früher einfach nur „Unterscheiden“ bedeutete. Wir müssen doch andauernd unterscheiden, zwischen Tag und Nacht, Mann und Frau, ….. Raucher und Nichtraucher und da wären wir schon beim Thema. Über das Rauchverhalten und den Raucher darf man noch sprechen, dabei würde sogar der Raucher selbst zustimmen, dass dieser Lebensstil gesundheitsschädlich ist, zumindest die Meisten. Ganz klar und ohne darüber nachzudenken, würden wir also das Rauchen nicht positiv bejahen, also akzeptieren, aber den Raucher als Person selbstverständlich schon. Wir können also sagen, ich finde das Rauchen nicht gut, aber ich mag dich als Person. Ganz anders verhält sich das beim Thema Homosexualität. Ein Teil der homosexuell empfindenden Personen fühlt sich stetig „diskriminiert“, also abgewertet oder „unterschieden“. Wo ist das Problem, fragt man sich, ist es doch eindeutig, dass wenn zwei Männer zusammen sind, es einen Unterschied gibt zu einem Paar, das aus Mann und Frau besteht. Nun geht dies aber soweit, dass das gesamte Unbehagen der homosexuell empfindenden Person auf das äußere Umfeld bezogen wird. Also weil das Umfeld nicht passt, fühlt sich die homosexuell empfindende Personen unbehaglich.

Dass es doch ein paar Fakten mehr dazu gibt, lesen Sie hier im Leserbrief von Dr. med. Peter Huemer.

Ihrem Kind oder Ihren Kindern zu Liebe empfehlen wir sehr, einmal mehr diverse Vereine, deren Vorstellungen, Ziele und Motivationen zu hinterfragen und mit dem eigenen gesunden Menschenverstand zu bewerten.

Auch wäre es angebracht, wenn mehr Eltern sich per Leserbrief an die VN oder an die Schulen und die Landesregierung wenden und sich gegen einen Besuch solcher Vereine wie ORIGINAL PLAY und GO WEST aussprechen würden.

(Das am 6.11. in der ZIB 2 von der Bildungsministerin Rauskala ausgesprochene Verbot des Vereines Original Play gilt nur für die Mittelschulen, da für Kindergarten und Volksschule die Länder zuständig sind.)

23.08.2019: Umfrageauswertung Sexualerziehung und häusliche Betreuung.

Liebe Freunde der KSI,

gerne senden wir euch eine interessante Umfrageauswertung zu den Themen: Sexualerziehung und häusliche Betreuung von unter Dreijährigen. 

Umfrage: Mehrheit der Österreicher kritisch zu Sexualerziehung in Volksschulen und für vorwiegend häusliche Betreuung von Unter-Dreijährigen.

 

Erfurt (ots) – Im Auftrag der Plattform Christdemokratie hat das Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA-CONSULERE vom 27. Februar bis zum 1. März 2019 insgesamt 1000 Österreicherinnen und Österreicher repräsentativ (online) befragt.

Neun von zehn Befragten (92,1 Prozent) sind der Meinung der Staat solle sich mindestens genauso stark oder stärker auf das Thema Familie/Kinder konzentrieren, wie auf andere Politikfelder.

Für sieben von zehn Befragten (70,8 Prozent) sind Kinder in ihrem Verständnis von Ehe mindestens eher wichtig, wenn nicht sogar wesentlich.

Als vordringlich wichtige Maßnahmen, die der Staat ergreifen sollte, um es Menschen in Österreich zu erleichtern, Kinder groß zu ziehen, werden insbesondere die finanzielle Förderung häuslicher Kinderbetreuung (40,1 Prozent), die Bereitstellung günstiger Wohnungen für junge Familien (50,1 Prozent), pensionsrechtliche Verbesserungen und steuerliche Entlastungen (jeweils 50,7 Prozent) angesehen.

Nur jeder elfte Befragte (9,2 Prozent) spricht sich für eine vorwiegend öffentliche Betreuung im Kindergarten aus, wenn die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren sowohl als häusliche Betreuung in der Familie als auch in einer öffentlichen Einrichtung möglich ist. Die Mehrheit der Befragten (50,5 Prozent) spricht sich für eine vorwiegende häusliche Betreuung in der Familie aus.

Nur jeder 16. Befragte (6,3 Prozent) sieht die Geschlechteridentität ausschließlich sozial bedingt. Für Sieben von zehn Befragten (69,9 Prozent) finden die Geschlechteridentität ist (auch) angeboren.

Nicht einmal jeder Siebte (13,3 Prozent) ist dafür, dass gegenderte Sprache verwendet wird.

Zwei drittel der Österreicher (65,2 Prozent) sind der Meinung, dass die Sexualerziehung an Schulen erst nach der Volksschule stattfinden solle. Dass Sexualpraktiken und Lustoptimierung im Unterricht thematisiert werden, wünscht sich nur jeder 16. Befragte (6,4 Prozent).

Drei Viertel der Befragten (75,9 Prozent) wünschen einen so genannten „Porno-Filter“, der Kinder und Jugendliche vor pornographischen und gewalttätigen Inhalten im Internet schützt.

Der Präsident der Plattform Christdemokratie, Jan Ledóchowski, sieht die Umfrageergebnisse als Motivation für die Arbeit seines Vereins: „In vielen gesellschaftspolitischen Fragen scheint es in Österreich eine schweigende Mehrheit zu geben. Das überlässt die Bühne leider zu oft radikalen Positionen. Ein Großteil der Österreicher sieht die sogenannte Political Correctness als Gefahr für die Meinungsfreiheit. Darum ist es uns wichtig, die durch diese Studie aufgezeigten Grundhaltungen in der österreichischen Politik und Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen.“

Rückfragen und Kontakt:
Dr. Anna-Lisa Neuenfeld
Senior-Beraterin
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (0361)-38 03 95 7-0
Mail: neuenfeld@insa-consulere.de